Do 3 Jan 2008
ein thema in verschiedenen kostümen
Geschrieben von gerhild unter Allgemein
[3] Kommentare
Uwe Wittstock war viele Jahre cheflektor beim S. Fischer Verlag. heute schreibt er unter anderem für die Literarische Welt über bücher und ihre autoren, den literaturbetrieb und den buchmarkt.
“Viele Schriftsteller haben ein sehr begrenztes Themen-Repertoire, letztlich kommt es darauf an, wie viel Geschick sie von Buch zu Buch drauf verwenden, neue, überraschende Kostüme zu entwerfen, in die sie dann ihre alten Lieblingsmotive hüllen.”
3. Januar 2008 um 17:46
Bei dieser Aussage möchte ich dahingehend widersprechen, dass es nicht die Autoren sind, die sich in einer begrenzte Thematik bewegen, sondern es sind eher die Verlage, die ein Wechsel des Genres unterbinden.
15. Januar 2008 um 16:27
Ehrlich gesagt fällt es mir schwer irgendetwas ernst zu nehmen, was von “Lektoren” derartiger Verlage in die Welt gesetzt wird. Aber immerhin spricht es für Uwe Wittstock, das er zumindest schon einmal mehrere Manuskripte ein und desselben Autors gelesen hat. Das ist etwas, was wahrscheinlich auf die Mehrzahl der Lektoren nicht zutrifft, es sei denn, es handelt sich bei dem Autor bereits um einen “Zögling” des Verlages, in welchem Fall ich nur Margots Ausführungen Recht geben kann.
17. Januar 2008 um 10:25
Für mich, was ein Autor/Autorin groß macht ist die Voice (sagt man Stimme auf Deutsch?) – es ist eigentlich egal, was sie schreiben, wichtig ist, wie sie es schreiben.
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Übrigens: ein Frohes Neues Jahr!