sie war noch keine 20 jahre alt, da hatte Francoise Sagen schon mehrere hundertausend exemplare von ihrem debütroman Bonjour Tristesse verkauft. 1974 dann kam dann schockartig die erkenntnis: 

„Was ich wirklich schrecklich finde, ist, eines Tages zu sterben. Erst bekommt man lauter Geschenke, das Leben, die Bäume, die Sonne, den Frühling, die Kinder, und man weiß genau, daß es einem eines Tages wieder genommen wird. Das ist nicht fair, das ist nicht gerecht. Und das ist einer von den Gründen für meine Verzweiflung.“

1995 – 20 jahre später, wird erkennbar, welche konsequenz die schriftstellerin, die ihr leben exzessiv mit schnellen autos, drogen und männern genossen hat, meinte, welche konsequenz sich aus ihrer damaligen erkenntnis ergeben hat:

„Ich bin faul, aber ich habe getan, was ich wollte. Sich das Leben zu verderben, nur um ein wenig besser zu schreiben, das hätte sich doch wirklich nicht gelohnt.“