Mi 31 Okt 2007
Francis Ford Coppola: film ist eher lyrik als prosa
Geschrieben von gerhild unter Allgemein
1 Kommentar
Verena Lueken zitiert den sagenhaften Filmregisseur Francis Ford Coppola (kinofans bekannt durch seinen grandiosen mafiaschinken Der Pate):
Sein Rat an junge Filmemacher: immer daran denken, dass das Drehbuch und die Schauspieler das Herz eines Films sind.
Und an die Kameraleute gerichtet: Film hat mehr mit Lyrik zu tun als mit Prosa, deshalb muß es darum gehen, Bildmetaphern zu finden, statt dekorative n Ansichten.
3. Februar 2010 um 21:44
Die Auffassung kann ich als Film-Fan nur bestätigen. Bild-Metaphern sprechen eine eigene Sprache mit den Menschen (Zuschauern). Sie transportieren Inhalte unmittelbar, z. B. Träume uns Sehnsüchte. Deshalb haben Filme mit Happy End oft kolossale Wrikung auf’s Publikum und werden Kino-Kassenschlager. Happy End muss nicht bedeuten, dass das “Gute” gewinnt wie im alten Western, sondern auch dass bis zum Ende4 Werte durchgehalten werden (“Titanic” z. B. wurde solch ein Erfolg, weil der Film zwar mit dem Tod endet, dabei aber “Treue”, “Liebe” und gewissermaßen Romantik vermittelt).
Auch religiöse Metaphern sprechen Menschen sehr schnell und überzeugend an, z.B. Lebenssinn bzw. Lebensvision oder -aufgabe oder “Erlösung” im weitesten Sinn.