der türkische schriftsteller Orhan Pamuk sieht beim romanschreiben eine chance für den autor, sich zu verändern, indem er sich ganz in seine romanfigur verwandelt, als sie denkt und handelt:

“ (…) Der Romanschriftsteller (…) weiß, daß es ihn befreien wird, genau andersherum zu denken, als es der allgemeinen Erwartung entspricht. Die Geschichte des Romans kann auch als die Geschichte der Möglichkeit geschrieben werden, sich in andere hineinzuversetzen und sich durch dieses Vorstellungsvermögen zu verändern,  ja zu befreien.“

auszüge aus seiner dankesrede zur verleihung des Frankfurter Friedenspreises.