neulich habe ich mich mit keinem autor unterhalten, der mann war ein echter nur-leser. natürlich sprachen wir über bücher. “empfehlen sie mir bloß nicht die üblichen geschichten,” sagte er,  “männer betrügen ihre beziehungen, frauen zeigen, dass sie es auch können, beide haben expliziten sex und langweilen sich, bis es sie nicht mehr gibt.”

ich muß etwas überrascht ausgesehen haben.  kündigt sich da etwa eine neue leserverdrossenheit an?

“naja, ich brauch das alles nicht, hab ich selbst genug von”, meinte er.  könnte das  der grund dafür sein, daß sich krimis immer besser verkaufen?