das hat die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood einmal so beschrieben:

„Vor mir ist ein langer dunkler Tunnel, ich habe keine Ahnung, was am Ende ist. Ich versuche, die Tür offen zu halten. Ein paar Leute im Tunnel kenne ich immerhin schon. Ich habe die Frage an viele Schriftsteller gestellt: Wie ist es, in einen neuen Roman hineinzugehen? Fast alle gaben mir diese Antwort: In die Geschichte hineingehen ist ins Dunkle gehen.  (…) Wie in einen dunklen Raum voller Möbel, den du gestalten musst, bevor das Licht hineinfällt. Das Thema setzt sich fort bis zum Gang in die Unterwelt. Carlo Ginzburg spricht über die schamanische Reise. Du gehst vom Hier zum Dort, vom Jetzt zum Dann. Angst ist ein Teil dieser Reise. Ohne sie hätte man vielleicht gar nicht die Energie dazu, den Antrieb.“

die tür offenhalten, das  kann ich nachempfinden, aber eher in dem sinn, dass ich dann schnell ins freie komme, wenn sich zu viele optionen für die entwicklung der geschichte breitmachen und man sich nicht entscheiden kann, welche davon die glaubwürdigste, die originellste, die überraschenste etc. ist.  eine klaustrophobische situation, die sich ständig wiederholt bis zum ende.